Osteopathie

Osteopathie / Physiotherapie nach Welter Böller®

Hierbei handelt es sich um eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die sich aus Osteopathie, Physiotherapie, Physikalischer- und Trainingstherapie zusammensetzt.

Symptome

Wann sollte ich über eine osteopathische Behandlung für mein Pferd nachdenken?

  • Widersetzlichkeiten beim Reiten
  • Zähneknirschen
  • es tauchen Probleme beim Biegen und Stellen auf
  • das Pferd hat Probleme beim Rückwärtsrichten oder in den Seitengängen
  • verweigern am Sprung
  • das Pferd legt die Ohren an wenn gesattelt wird
  • häufiges Stolpern
  • Probleme beim Hufe geben
  • Taktunreinheiten
  • häufiges Schweifschlagen
  • Pferd hält sich im Rücken fest
  • plötzlicher oder schleichender Leistungsabfall
  • immer wieder auftretende Sehnen oder Gelenksprobleme
  • häufiges Buckeln oder Durchgehen
  • schlechte Futterverwertung
  • Schwierigkeiten mit der Anlehnung ans Gebiss

Eine osteopathische Behandlung ersetzt nicht die Untersuchung eines Tierarztes!

Hat ein Pferd Schmerzen, muss als Erstes geklärt werden, ob eine Verletzung oder ein anderer Schaden vorliegt. Im optimalen Fall arbeiten Tierarzt und Osteopath zusammen.

 

Behandlung

Ablauf einer Erstbefundung und -behandlung (Dauer ca. 2 Std.)

  • Aufnehmen der Vorgeschichte und evtl. bestehenden Problematiken
  • Sichtbefund
  • Bewegungsanalyse im Schritt auf ebener Strecke
  • Bewegungsanalyse in allen 3 Gangarten an der Longe und unter dem Reiter (wenn es der Gesundheitszustand des Pferdes zulässt)
  • Abtasten des gesamten Pferdes z.B. auf verspannte Muskeln, Wärmedifferenzen, Schmerzen, Muskel- und Sehnenverletzungen.
  • Kontrolle der Zähne
  • Kontrolle der Hufbalance
  • Befunden sämtlicher gelenkigen Verbindungen, mobilisieren von Einschränkungen.
  • Befunden und mobilisieren der Wirbelsäule.
  • Bei Bedarf Massage
  • Kontrolle der Sattelpassform
  • Erstellen eines Trainingsplans, um den Behandlungserfolg zu unterstützen.

Die osteopathische Pferdetherapie nach Barbara Welter Böller ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die Osteopathie, Physiotherapie, physikalische- und Trainingstherapie vereint. Bei der Befundung macht sich der Therapeut ein Bild vom gesamten Pferd und den äußeren Einflüssen. Dazu gehören neben der Beurteilung des Exterieurs, der Zustand der Muskulatur, der Hufe, sowie der Zähne. Das Überprüfen sämtlicher gelenkiger Verbindungen auf Blockaden oder Einschränkungen in den Gliedmaßen und der gesamten Wirbelsäule ist ein weiterer wichtiger Punkt. Ebenso gehört die Überprüfung des Equipments, wie Sattel, Fahrgeschirr, Gebiss und Trense dazu. Ziel ist es, anhand der zusammengesetzten Ergebnisse die Ursache(n) für vorhandene Disbalancen zu finden, um einen möglichst guten Behandlungserfolg zu erzielen.
Bei der osteopathischen Mobilisation der Gelenke und der Wirbelsäule handelt es sich um sanfte manuelle Techniken, die die Pferde sehr gut akzeptieren und in den meisten Fällen genießen. Oft zeigen sie dies nach dem lösen von Blockaden durch kauen, lecken, abschnauben und gähnen.

Hier wird die Beweglichkeit des Hüftgelenkes überprüft. Der Wallach macht gut mit und genießt.

Manchmal wirkt das Testen schon mobilisierend oder dehnend.

Zwischen der Stellung des 1. Halswirbels (Atlas) und einer Zahnfehlstellung besteht oftmals ein Zusammenhang.

Der Wallach hat einen deutlichen Überbiss und einen „Smile“. Das Gebiss ist so in seiner translatorischen Bewegung stark beeinträchtigt, es kommt zu fehlerhaften Kaubewegungen.

Bei diesem Pferd war dadurch bereits die seitliche Kaumuskulatur einseitig stark verspannt und der Atlas rotiert.

In Folge daraus können sich Genick- und Stellungsprobleme beim Reiten zeigen.

Anpassung Sattelpassform

Impressionspad aufgelegt

Massage

Info folgt